Nach einem Studium mit einigen Höhen und Tiefen sowie diversen Tätigkeiten an der Universität und außerhalb habe ich mich entschieden, mithilfe meiner gesammelten Erfahrungen anderen zu helfen, eben diese Tiefen und Unsicherheiten zu überwinden.

Als ich mich für ein Magisterstudium einschrieb, tat ich das hauptsächlich, weil Philosophie und Literatur interessant klangen und ich sowieso nicht so recht wusste, was ich eigentlich machen wollte. Entsprechend chaotisch war dann auch mein Studium: Ein Dutzend Jobs in den unterschiedlichsten Bereichen (Ausgrabungen, Call Center, Gastronomie, Marketing, Lehre und Text bis hin zum nächtlichen Verladen von Autos), 16 Semester und eine Handvoll Momente, in denen ich kurz davor war, alles hinzuwerfen. Meine Wahl bereue ich nicht, vor allem weil ich mit einer großen Zahl spannender Ideen und Theorien in Berührung gekommen bin, die mich bis heute genug faszinieren, um weiterhin in diesem Bereich zu forschen.

Aber diese Zeit hat mich auch gelehrt, dass der Hochschulapparat unbarmherzig sein kann, wenn man ins Straucheln gerät. Egal ob Arbeit, Krankheit, Kinder oder auch nur eine schwierige Phase – die meisten Studiengänge und Hochschulstrukturen sind nicht darauf ausgelegt, auf atypische Lebensumstände oder individuelle Probleme Rücksicht zu nehmen. Idealerweise sollten diese Umstände niemanden davon abhalten, das Studium oder die Promotion abzuschließen, wenn doch die Fähigkeiten und der Wille vorhanden sind. Leider geschieht aber genau das viel zu oft.

Deshalb möchte ich in diesen und ähnlichen Situationen helfen, das angestrebte Ziel zu erreichen, trotz aller auftretenden Probleme, Ängste, Zweifel und Frustrationen. Mal müssen das geplante Thema, die bisherige Herangehensweise oder die Ansprüche an die Arbeit noch einmal überdacht werden, um den Umständen und der Zeitplanung gerecht zu werden. Mal müssen Grundlagen wiederholt werden, weil die Einführungskurse längst vergessen sind oder nie zur Verfügung standen. Manchmal ist die Arbeit schon zur Hälfte geschrieben, doch plötzlich sieht alles nach einer Sackgasse aus.

Auch wenn ich sicherlich nicht bereits alles gesehen habe, bin ich doch – aus erster oder zweiter Hand – mit vielen Fallstricken, Hindernissen und Problemsituationen vertraut und kann helfen, einen Weg zu finden.